Geräusche
Schwingungen der Luft können als Geräusch wahrgenommen werden. Dieses Geräusch hängt von der Anzahl Schwingungen pro Sekunde (Hz) und der Heftigkeit (dB) ab, mit der die Luft schwingt.
Der Mensch kann nur bestimmte Schwingungen der Luft als Geräusch wahrnehmen, und zwar, wenn sie sich zwischen 16 Hz und ca. 18.000 Hz bewegen.
Tiefe Töne (bis ca. 250 Hz) kann der Mensch schlechter wahrnehmen als Töne der Mittellage (500 bis 2.000 Hz) und hohe Töne.
Mit zunehmendem Alter, aber auch durch den anhaltenden Kontakt mit sehr lauten Geräuschen können wir Geräusche schlechter oder schließlich gar nicht mehr wahrnehmen (was z. B. als Lärmtaubheit bezeichnet wird).
Die Geschwindigkeit von Geräuschen, also von Schallwellen, beträgt ca. 340 m/Sek.
Schallwellen breiten sich in allen Richtungen aus und werden mehr oder weniger reflektiert, wenn sie auf z. B. Wände, Böden, Decken und Gegenstände treffen. Der Einfallwinkel entspricht dem Ausfallwinkel.
So breiten sich die Schallwellen bzw. Geräusche im Raum aus.
Poröse Materialien können Geräusche absorbieren. Die Luftschwingungen werden beim Auftreffen auf das Material dann zu einem Teil in Wärme umgesetzt.
Der Mensch beurteilt Geräusche im Bereich von 125 Hz bis 2000 Hz, manchmal bis 4000 Hz.
Für die Sprache ist der Bereich zwischen 500 Hz und 2000 Hz am wichtigsten.
Warum Akustik
Die Akustik eines Raums sagt etwas darüber aus, wie Geräusche in einem Raum erfahren werden.
Dabei müssen die Größe und der Verwendungszweck des Raums berücksichtigt werden. Beim Unterricht, bei Lesungen, Konferenzen, Ansprachen usw. müssen die Zuhörer das gesprochene Wort gut hören/verstehen können.
Beim geselligen Beisammensein, wie beispielsweise auf Cocktailpartys, Empfängen und Geburtstagsfeiern muss die Akustik gewährleisten, dass man nicht laut sprechen muss, um sich in der allgemeinen Geräuschkulisse verständlich zu machen.
Bei konzentriertem Arbeiten darf der Einzelne nicht von Anderen im gleichen Raum gestört werden, die beispielsweise telefonieren oder miteinander im Gespräch sind.
In der Kakophonie der Geräusche in einem Schwimmbad muss jederzeit erkennbar sein, wenn jemand in Schwierigkeiten geraten ist.
An Produktionsstätten müssen Geräusche möglichst so gedämmt werden, dass unnötig hohe Lärmbelastungen und damit beispielsweise Gehörschäden vermieden werden.
Im modernen Bau werden immer mehr akustisch harte (und damit pflegeleichte und langlebige) Baustoffe eingesetzt.
Die Folge ist ein immer stärkerer Nachhall. Ein zu starker Nachhall ist jedoch unerwünscht.
Akma kann dem Raum in solchen Situationen durch gezielte Maßnahmen die gewünschte Akustik verleihen. Ausschlaggebend ist dabei die Menge der schallabsorbierenden Materialien und ihre Position. Das ist eine Arbeit für Spezialisten. Akma ist ein solcher Spezialist mit dem entsprechenden Know-how und den geeigneten Materialien.
Die Wahl des jeweiligen Materials hängt von der Situation vor Ort, dem Budget und der Architektur ab und erfolgt jeweils nach Rücksprache mit dem Kunden.

